PISA und »Best Practice«

Neues von PISA und »Best Practice« in Naturwissenschaften waren die Themen der öffentlichen Konferenz des „European Council for Steiner Waldorf Education“ und des Waldorfbundes Österreich im September in Wien mit Beteiligung der gesamten Oberstufe der Waldorfschule Klagenfurt.

Leonardo Da Vinci, Albert Einstein, Nils Bohr, Mahatma Gandhi, aber auch Pauli, Hannes und Sarah – alle waren sie anwesend im Studiensaal C 2 am Campus der Universität Wien. »Leonardo sammelte als Kind schon Steine und Käfer, Einstein war fasziniert von Motoren – der Ursprung des Interesses für Naturwissenschaften beginnt nicht mit Abitur und Studienwahl, der kommt aus der Kindheit, da spielt schon der Kindergarten eine Rolle«, so Christopher Clouder, CEO des European Council for Steiner Waldorf Education.

Neugierig und verspielt sein, das gehört, laut Clouder, auch zu den Grundqualitäten, die es zum »Forscher«-Sein, zum Arbeiten in einer mehr und mehr technisierten Welt braucht….. Den iPod, das Handy kann man nicht mehr zerlegen, anschauen, sagen – so funktionieren sie – und sie dann wieder zusammenbauen. Das braucht eine neue Art zu lehren. Waldorfpädagogik kann solch eine neue Art zu lehren sein: Sie kann Distanz überwinden und grundlegende Erfahrungsfelder schaffen. Die PISA-Studie bestätigt das nun schon zum dritten Mal. »Die relativ hohe naturwissenschaftliche Kompetenz der Waldorfschüler in Kombination mit äußerst hohen motivationalen Merkmalen … legen den Schluss nahe, dass die Regelschulen durchaus von den Waldorfschulen lernen könnten«, so der letzte offizielle Bericht der PISA-Autoren zu den Erhebungen.....

Vortrag Frau Bluder